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„Parallel Lines II“ von YATWA: Mit dem Zweitling in neue Indie-Sphären
Das Quartett aus Wien setzt auf seinem zweiten Album auf einen reduzierteren Sound, ohne einen Funken Energie zu verlieren.

In den Anfangsjahren waren YATWA vor allem für ihre Livekonzerte bekannt. Mit unbändiger Energie und jeder Menge Spielspaß sorgt das Quartett aus Wahlwiener:innen für schweißtreibende Shows und ist längst als eine der besten Livebands Österreichs etabliert. Natürlich hat auch das Debütalbum „Katauna Kata“ – damals noch unter dem Namen You And The Whose Armies veröffentlicht – zum Erfolg beigetragen. Aber erst mit dem zweiten Album „Parallel Lines II“, das am 19. April 2024 erschienen ist, haben YATWA auch im Studio so richtig zu sich selbst gefunden – und einen neuen Weg eingeschlagen, der reifer, komplexer und tiefgründiger klingt als je zuvor.
Nach dem exaltierten Garage-Rock des Debüts haben YATWA mit „Parallel Lines II“ auf einen reduzierteren Sound gesetzt. Dafür haben sie sich mit dem Produzenten Mario Fartacek zusammengetan. Auch die Texte sind introspektiver geworden: „It’s hard to be understood/Don’t you give me that“, heißt es etwa in „F:eel“, einer Single, die mit einem tänzerischen Video daherkommt. Als Referenzen für den neuen Sound bieten sich Indierock-Giganten wie die Smashing Pumpkins oder The Strokes, aber auch jüngere Bands wie HAIM an. Doch Fans brauchen sich keine Sorgen zu machen: Live liefern YATWA noch immer so kompromisslos wie eh und je.
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