„Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen“ von PeterLicht
Es gibt weniges, das PeterLicht in den Texten von „Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen“ nicht in seine Perspektive auf die Gegenwart eingebaut bekommt.

Teils zweizeilige Gedichte, teils zweiseitige Essays, teils dialogische Endloskonversationen, die ins Nichts führen: Was PeterLicht da in seinem neuen Buch aufführt, grenzt oft an Irrwitz. Der Musiker, Dramatiker, Kolumnist und vor allem Gesellschaftskritiker versteht es wie kaum ein anderer, Gesprächsschnipsel und Alltagsbeobachtungen zu verwerten und in kleine wie große Absurditäten umzuwandeln, die den grotesken Zustand der heutigen Realität festhalten und zugleich auch schon wieder verwerfen.
Kapitalismus, Depressionen, Krankheiten, Musik: Es gibt weniges, das der Schriftsteller nicht in seine Perspektive auf die Gegenwart eingebaut bekommt. Und es gibt weniges, das so viel Spaß macht, wie die eigenen Gedanken damit abzugleichen.
Hat es PeterLicht mit „Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen“ auf unsere Liste der besten Bücher im Januar 2026 geschafft?
Literatur


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