- Discover
Was kann er eigentlich nicht? Lenny Kravitz live 2024
Gewöhnlich ungewöhnlich: Nach House- und Talkbox-Ausflügen geht Lenny Kravitz mit neuem Album „Blue Electric Light“ auf Tour – und macht halt in Hamburg.

Er ist Musiker, Schriftsteller, Produzent, Schauspieler, Autor, Designer. Es gibt kaum eine künstlerische Disziplin, in der sich Lenny Kravitz noch nicht versucht hat – und nicht auch erfolgreich wurde. Obwohl Leonard Albert Kravitz, wie Lenny Kravitz mit bürgerlichem Namen heißt, inzwischen vor allem als Musiker bekannt ist, hinterließ der gebürtige New Yorker seine ersten öffentlichen Fußspuren in der Schauspielerei. Kein Wunder, ist er doch der Sohn eines ukrainisch-jüdischen TV-Produzenten und einer bahamesisch-afroamerikanischen Schauspielerin. 1971 trat er erstmals im Pepsi-Werbespot „Florida Boy Orange“ vor die Kamera, der in Deutschland ein riesiger Hit wurde. Es sollte 20 weitere Jahre dauern, bis Kravitz schließlich mit seinem zweiten Studioalbum „Mama said“ seinen weltweiten Durchbruch als Musiker feiern konnte.
Bis heute gelten Songs wie „It ain’t over ’till it’s over“, „Fly away“ oder „Are you gonna go my Way“ als herausragende Songs seines speziellen Genre-Allerleis, das weit über die Grenzen des herkömmlichen Rock hinausweist. Während Kravitz lange Zeit vor allem zwischen Soul, Funk, Rock und Reggae verortet wurde, wagt der Rockstar heute noch unerwartetere Ausflüge: Erst kürzlich veröffentlichte er gemeinsam mit der DJ, Sängerin und Produzentin Peggy Gou den Housesound „I believe in Love again“ und auf seiner aktuellen Single „TK421“ trifft Saxofon aus Talkbox. Gewöhnlich kann jeder. „TK421“ ist zudem die erste Vorabsingle aus seinem kommenden 12. Studioalbum „Blue Electric Light“, das für den 15. März 2024 angekündigt wurde. Und natürlich geht Kravitz mit „Blue Electric Light“ im kommenden Jahr auf Europatour – und macht sogar in Deutschland halt.
Musik


Qobuz-Tipp der Woche: „Yearnalism“ von Baby Rose

Mit Sounds wie aus den 70ern: Fink geht auf Tour
Hörenswert

Absichtlich uncool: Panda Bear und Sonic Boom im Gespräch
Noah Lennox alias Panda Bear und Peter Kember alias Sonic Boom ergänzen einander perfekt: Über den Tod denken sie genau so gern nach wie über Steel Drums.

„Wo bleibt da der Spaß?“ Dinosaur Jr. ist zurück
J Masics von Dinosaur Jr. weiß selbst nicht, was er sagen will, wenn er einen Song schreibt. Jetzt kommt ein neues Album: „There Near“.

Qobuz-Tipp der Woche: „Visitor“ von Sienna Spiro
Bereits vor dem Release ihres Debütalbums war Sienna Spiro ein Popstar. Mit „Visitor“ beweist die Britin nun, dass sie mehr als ein Internethype ist.