- Discover
Anzeige
„Troubled Heart“ von Havington: Indiepop aus der WG-Küche
Das Bremer Trio besingt auf seinem Debütalbum „Troubled Heart“ die Liebe – zu Indiepop mit internationalem Flair.

Es ist so weit: Heute veröffentlichen Havington ihr Debütalbum „Troubled Heart“. Schon seit Jahren arbeitet das Trio aus Bremen daran, sich in der Branche einen Namen zu machen. Nicht nur mit jeder Menge Konzerte innerhalb der ganzen Bundesrepublik, sondern auch mit Auftritten bei Festivals wie dem Melt! oder dem SWR 3 New Pop Festival. Auch der Spotify-Algorithmus hat Havington schon für diverse Indie-Playlists entdeckt. Als vorläufige Kulmination des Erfolgswegs gibt es nun die erste Platte. Zwölf Songs, primär über das größte Thema von allen: die Liebe.
Musikalisch setzen Luka, Malte und Tom auf einen leichtfüßigen Indiepop-Sound, der immer mal wieder von sanften Folkklängen geprägt ist. Dass dieser Stil nicht nur dank der englischsprachigen Lyrics im ersten Moment so gar nicht verrät, dass das Trio aus Deutschland kommt, ist alles andere als ein Zufall – immerhin wurde „Troubled Heart“ von Jonas Holle, der nicht nur mit den Sportfreunden Stiller, sondern eben auch mit Milky Chance gearbeitet hat. Und doch schwebt über der Platte auch die Atmosphäre des Erwachsenwerdens in einer deutschen Stadt: Die langen Weinabende in einer WG-Küche klingen ebenso an wie die Sehnsucht nach einem Sommer im Süden.
Im Oktober gehen Havington mit ihrem neuen Album auf große Tour:
Musik


Qobuz-Tipp der Woche: „Yearnalism“ von Baby Rose

Mit Sounds wie aus den 70ern: Fink geht auf Tour
Hörenswert

Absichtlich uncool: Panda Bear und Sonic Boom im Gespräch
Noah Lennox alias Panda Bear und Peter Kember alias Sonic Boom ergänzen einander perfekt: Über den Tod denken sie genau so gern nach wie über Steel Drums.

„Wo bleibt da der Spaß?“ Dinosaur Jr. ist zurück
J Masics von Dinosaur Jr. weiß selbst nicht, was er sagen will, wenn er einen Song schreibt. Jetzt kommt ein neues Album: „There Near“.

Qobuz-Tipp der Woche: „Visitor“ von Sienna Spiro
Bereits vor dem Release ihres Debütalbums war Sienna Spiro ein Popstar. Mit „Visitor“ beweist die Britin nun, dass sie mehr als ein Internethype ist.