- Discover
Tourankündigung: Tame Impala ist zurück – und wie!
Bisherige Singles und eine Albumankündigung von Tame Impala ließen in den letzten Monaten Indie-Herzen höher schlagen. Jetzt folgt die Tour – die den Australier auch nach Deutschland bringt.

Tame Impala, das australische Psychedelic-Rock-Projekt um Sänger und Multiinstrumentalist Kevin Parker meldet sich nach fünf Jahren Albumpause mit neuer Musik, filmreifen Visuals und einer großen anstehenden Europatour für 2026 zurück. Im Schlepptau der Ankündigung ist die neue Single „Dracula“, die tief in eine hypnotische Club-Atmosphäre eintaucht. Zwischen treibenden Beats und Parker-typischem Psychedelic-Flair mischt sich ein Hauch Horror. Im Video verirrt sich Parker im australischen Outback, folgt einem Truck und landet schließlich auf einer geheimnisvollen Party. Inhaltlich geht es ums Verliebtsein, Unsicherheit, Zweifel und das Gefühl, völlig verloren zu sein. „Dracula“ reiht sich ein in eine Serie spannender Vorboten. Schon zuvor gab es die Singles „End Of Summer“ mit sieben-minütigem Musikvideo, kunstvoll analog aufgenommen, und „Loser“, bei der Stranger-Things-Star Joe Keery im Musikvideo mitspielt.
Ein Soundtrack für durchtanzte Nächte – und Live-Shows!
Das kommende Album „Deadbeat“ erscheint am 17. Oktober und ist ein Mix aus Tame-Impala-typischen Psychedelic-Synthpop und westaustralischer Rave- und Bush-Doof-Kultur, in dem Parker erneut eine ganz eigene Klangfarbe erschafft. Inhaltlich wird es düsterer und direkter als zuvor. Parkers Musik verwandelt sich live in ein audiovisuelles Feuerwerk. Laser, Nebel, Video-Leinwände und bunte LED-Sphären ergänzen den intensiven Sound auf visueller Ebene. Bei Tame Impala werden live wirklich alle Register gezogen. Spannend bleibt deshalb, was Fans auf der nun angekündigten Tour in 2026 erwartet. Tame Impala kommt im April und Mai 2026 in fünf deutsche Städte. Der Vorverkauf startet am Freitag, 3. Oktober.
Musik


Qobuz-Tipp der Woche: „Yearnalism“ von Baby Rose

Mit Sounds wie aus den 70ern: Fink geht auf Tour
Hörenswert

Absichtlich uncool: Panda Bear und Sonic Boom im Gespräch
Noah Lennox alias Panda Bear und Peter Kember alias Sonic Boom ergänzen einander perfekt: Über den Tod denken sie genau so gern nach wie über Steel Drums.

„Wo bleibt da der Spaß?“ Dinosaur Jr. ist zurück
J Masics von Dinosaur Jr. weiß selbst nicht, was er sagen will, wenn er einen Song schreibt. Jetzt kommt ein neues Album: „There Near“.

Qobuz-Tipp der Woche: „Visitor“ von Sienna Spiro
Bereits vor dem Release ihres Debütalbums war Sienna Spiro ein Popstar. Mit „Visitor“ beweist die Britin nun, dass sie mehr als ein Internethype ist.