- Discover
„Therapeutischer Effekt“: Madrugada ist nach Tod des Gitarristen zurück
Das Indierocktrio Madrugada findet einen ganz eigenen Weg, um mit Schicksalsschlägen umzugehen und kommen live nach Deutschland. Erfahre hier mehr zu den Konzerten und den Tickets.

Der kurze Zeitraum, der sich scheinbar endlos zwischen Mitternacht und Morgengrauen ausdehnt, ist mindestens so mystisch wie die neue Musik der Osloer Indieband Madrugada. Wie treffend, dass der portugiesische Bandname eben jene morgendliche Zwischenphase bezeichnet.
Die zwischen Wach und Schlaf, Leben und Tod mäandernden Songs von Sänger und Gitarrist Sivert Høyem, Bassist Frode Jacobsen und Schlagzeuger Jon Lauvland Pettersen sind heute jedoch viel weniger durchgemachten Nächten geschuldet als den traurigen Reflexionen über den plötzlichen Tod des großartigen Gitarristen Robert Burås, der den Sound der Band so maßgeblich geprägt hatte: „Es hatte sogar einen therapeutischen Effekt. Das Album hat mir das Gefühl gegeben, mit etwas abschließen zu können“, so Høyem.
Musik


Qobuz-Tipp der Woche: „Yearnalism“ von Baby Rose

Mit Sounds wie aus den 70ern: Fink geht auf Tour
Hörenswert

Absichtlich uncool: Panda Bear und Sonic Boom im Gespräch
Noah Lennox alias Panda Bear und Peter Kember alias Sonic Boom ergänzen einander perfekt: Über den Tod denken sie genau so gern nach wie über Steel Drums.

„Wo bleibt da der Spaß?“ Dinosaur Jr. ist zurück
J Masics von Dinosaur Jr. weiß selbst nicht, was er sagen will, wenn er einen Song schreibt. Jetzt kommt ein neues Album: „There Near“.

Qobuz-Tipp der Woche: „Visitor“ von Sienna Spiro
Bereits vor dem Release ihres Debütalbums war Sienna Spiro ein Popstar. Mit „Visitor“ beweist die Britin nun, dass sie mehr als ein Internethype ist.