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„The Hornbook“ von Gus Englehorn: Bunt wie ein Kindergeburtstag
Der ehemalige Weltklasse-Snowboarder Gus Englehorn macht Musik wie aus dem Kinderzimmer. Und das, ohne dabei irgendeinem einzigen Genre entsprechen zu wollen.

Wer auf schräge Kindergeburtstage steht, sollte sich unbedingt mit diesem Album beschäftigen, denn als einen solchen kann man die Musik des ehemaligen Weltklasse-Snowboarders Gus Englehorn durchaus bezeichnen. Vielleicht ist es die Herausforderung, die uns allen am Anfang des Jahres gut tut – klar, schon sein Gesang ist schrill und schräg, aber die Songs sind es nicht minder, und dabei erzählt er auch noch ebensolche Geschichten.
„The Hornbook“ ist Englehorns drittes Album in vier Jahren und wurde in seiner Wahlheimat Montreal von Mark Lawson (Arcade Fire) in wunderbarer Weise produziert. Laut Eigenaussage hat sich Englehorn am Anfang des Schreibens gefühlt, als würde er ein Kinderbuch schaffen, denn jeder Song ist eine eigene Geschichte, die der wilden Fantasie des Künstlers entsprungen ist. Wer versucht, diese Musik in irgendein Genre zu pressen, wird zweifellos scheitern, denn hier gibt es Indierock, Singer/Songwriter, Glam-Rock und vieles mehr – und genau so bunt sollte ein Kindergeburtstag ja auch sein!
Musik


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