- Discover
Tangerine Dream: Horrorfilm, Videospiel und Echtzeit-Kompositionen
Sie gehören zu den Besten im Bereich des cinematischen Elektrosounds – nun geht das Ambienttrio auf Deutschland-Tour. Erfahre hier mehr zu den Konzerten und Tickets.

Tangerine Dream live: Deutschland-Tour im Oktober 2023 angekündigt
Neben Kraftwerk haben vor allem Tangerine Dream die deutsche Synthesizer-Musik geprägt. Edgar Froese, der die Band im Jahr 1967 gegründet hat, war bis zu seinem Tod 2015 das einzige konstante Mitglied der Gruppe. Heute besteht das Line-up aus Thorsten Quaeschning als musikalischer Leiter, Hoshiko Yamane und Paul Frick. Dass Tengerine Dream dennoch unangefochten den Besten im Bereich des cinematischen Elektrosounds gehören, hat ihr aktuelles Album „Raum“ wieder einmal bewiesen. Es ist das zweite Werk, das Quaeschning, Yamanein und Frick in dieser Trioformation eingespielt haben – und es ist eine der erfolgreichsten Tangerine-Dream-Veröffentlichungen überhaupt.
Mit Soundtracks zum Horrorklassiker „Strange Behaivor“ und dem erfolgreichen Videospiel „Grand Theft Auto V“ hat die Band in der Vergangenheit bereits gezeigt, was für eine audiovisuelle Kraft in ihrer Musik steckt. Doch dies, abgekoppelt von der Bildebene, auf ein Album zu bringen, bleibt eine Meisterdisziplin, die das deutsche Ambienttrio perfekt beherrscht. Spannend wird es vor allem bei den Shows: Ist das reguläre Set beendet, können sich die Fans bei einer 30- bis 45-minütige Livesession über eine Echtzeit-Komposition freuen.
Musik


Qobuz-Tipp der Woche: „Yearnalism“ von Baby Rose

Mit Sounds wie aus den 70ern: Fink geht auf Tour
Hörenswert

Absichtlich uncool: Panda Bear und Sonic Boom im Gespräch
Noah Lennox alias Panda Bear und Peter Kember alias Sonic Boom ergänzen einander perfekt: Über den Tod denken sie genau so gern nach wie über Steel Drums.

„Wo bleibt da der Spaß?“ Dinosaur Jr. ist zurück
J Masics von Dinosaur Jr. weiß selbst nicht, was er sagen will, wenn er einen Song schreibt. Jetzt kommt ein neues Album: „There Near“.

Qobuz-Tipp der Woche: „Visitor“ von Sienna Spiro
Bereits vor dem Release ihres Debütalbums war Sienna Spiro ein Popstar. Mit „Visitor“ beweist die Britin nun, dass sie mehr als ein Internethype ist.