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„The BPM“ von Sudan Archives: Go Go Gadget Girl
Auf ihrem dritten Album hat Brittney Parks vor allem Spaß auf der Tanzfläche. Dadurch klingt sie weniger ausgefallen – aber nicht weniger unwiderstehlich.

Wie so viele Künstler:innen zieht es auch Brittney Parks alias Sudan Archives auf die Tanzfläche: Mit ihrem dritten Album „The BPM“ feiert die Musikerin die Community, den Spaß und die sexuelle Befreiung, die der Klub zu bieten hat. War ihr Debütalbum „Athena“ noch von 2000er-R’n’B, sudanesischem Folk und Parks’ Violine geprägt, hat sie sich mit dem Nachfolger „Natural Brown Prom Queen“ aus dem Jahr 2022 noch kompromissloser auf ihren eigenen Sound eingelassen. „The BPM“ ist nun poppiger, zugänglicher und – natürlich – noch tanzbarer als der Vorgänger, denn Sudan Archives will die inklusive Atmosphäre des Klubs einfangen.
Ihr neues Alter Ego Gadget Girl setzt dabei auf futuristische Technologien und verchromte Visuals, und so scheppern und surren die Lieder, während Parks’ angestammte Violine eher im Hintergrund bleibt. Einerseits verliert Sudan Archives damit ein wenig ihr Alleinstellungsmerkmal – andererseits ist ihre humorvolle Tanzwut so mitreißend, dass man darüber einfach nicht betrübt sein kann.
Musik


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