- Discover
qobuz-Tipp der Woche: „Who’s keeping Time“ von Alela Diane
Nach dem Abschied von Folklegende Michael Hurley hat Singer/Songwriterin Alela Diane ein neues Album aufgenommen – zum ersten Mal seit langem wieder mit Band.

Auf ihrem neuen Album „Who’s keeping Time“ bekämpft Alela Diane Trauer mit der Macht der Gemeinsamkeit. Den Ausschlag gegeben hat der Tod des legendären Singer/Songwriters Michael Hurley, der vor einem Jahr im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Für Diane war Hurley nicht nur eine Inspiration und ein Kollege in der Folkszene von Portland, sondern auch ein persönlicher Freund – umso mehr hat sie der Abschied geschmerzt. Im Anschluss hat sie bei einer Tributshow für den Verstorbenen mitgespielt, die ihr wieder einmal schmerzhaft deutlich machte, worum es im Leben geht.
„Es war eine Erleuchtung, zu erkennen, wie sehr ich meine Community vermisst hatte“, sagt die Musikerin. „In dem Moment war mir sehr klar, was ich will – ich will am Leben sein. Ich will Livemusik erleben. Ich will sie spielen.“
Unter diesem Eindruck ist „Who’s keeping Time“ entstanden, Alela Dianes siebtes Album. Nach einigen Soloplatten war es ihr dieses Mal wichtig, mit einer Band zu arbeiten. Also hat sie, nachdem sie auf dem Dachboden ihres Hauses neue Songs geschrieben hatte, befreundete Musiker:innen eingeladen, um sie direkt aufzunehmen – auf demselben Dachboden, auf dem die Songs auch geschrieben wurden. Mit dabei waren Danny Austin-Manning an den Drums, Sebastian Owens am Bass, Anna Tivel an der Violine und Gitarrist Peter Lalish, außerdem Kati Claborn and Luke Ydstie in diversen Rollen. Es war ein spontaner, direkter Prozess: In fünf Tagen hat die Band 15 Songs aufgenommen. Elf davon sind schließlich auf „Who’s keeping Time“ gelandet, darunter die Single „Dusty Roses“, die es auch als Livesession vom Dachboden zu sehen gibt.
Musik


Qobuz-Tipp der Woche: „Yearnalism“ von Baby Rose

Mit Sounds wie aus den 70ern: Fink geht auf Tour
Hörenswert

Absichtlich uncool: Panda Bear und Sonic Boom im Gespräch
Noah Lennox alias Panda Bear und Peter Kember alias Sonic Boom ergänzen einander perfekt: Über den Tod denken sie genau so gern nach wie über Steel Drums.

„Wo bleibt da der Spaß?“ Dinosaur Jr. ist zurück
J Masics von Dinosaur Jr. weiß selbst nicht, was er sagen will, wenn er einen Song schreibt. Jetzt kommt ein neues Album: „There Near“.

Qobuz-Tipp der Woche: „Visitor“ von Sienna Spiro
Bereits vor dem Release ihres Debütalbums war Sienna Spiro ein Popstar. Mit „Visitor“ beweist die Britin nun, dass sie mehr als ein Internethype ist.