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„Philanthropy“ von Hauschka: Was ist das Gegenteil von Krise?
Mit „Philanthropy“ setzt Oscar-Preisträger Volker Bertelmann alias Hauschka ein musikalisches Gegengewicht zu seinem Soundtrack zu „Im Westen nichts Neues“.

Erst in diesem Frühjahr hat Volker Bertelmann alias Hauschka den Oscar für die beste Filmmusik gewonnen – für seinen Soundtrack zu dem grimmigen Kriegsfilm „Im Westen nichts Neues“, der vom Produzenten des Films als „bewusste Zumutung“ beschrieben worden ist. Verständlich also, dass Bertelmann das Ausleuchten von Untiefen erst einmal leid ist. „Als ich über den Titel nachgedacht habe, fand ich, das ist jetzt eine Zeit, in der man schwer beladen ist vom Zustand der Welt: die Pandemie, der Krieg in der Ukraine“, sagt er über sein neues Album.
„Ich hatte das Gefühl, dass ich eine Platte machen möchte, die das Gegenteil ausdrückt.“ Entstanden ist „Philanthropy“, ein verspieltes Album, auf dem Hauschka zu seinem Markenzeichen, dem präparierten Klavier, zurückgekehrt ist. Für den Opener „Diversity“ hat er Gaffer-Tape um die Saiten gewickelt, bei anderen Tracks allerdings auch Drums oder Synthesizer zur Unterstützung geholt. „Philanthropy“ ist eine musikalische Handreichung – und in manchen Momenten sogar eine Umarmung.
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