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Post-Punk und kosmischer Jazz: Maruja live in Deutschland
Die Punk-Band mit dem Saxophon-Spieler geht auf Tour. Wer denkt, dass Punk und Jazz nicht zusammen passen wird überrascht sein.

Ein Saxogon in einer Punkband? Klingt erstmal befremdlich, aber sobald man Maruja hört, ist das Instrument nur noch schwer wegzudenken. Das Saxofon ist kein Instrument, das man in einer Band mit einem harten Sound wie dem von Maruja erwartet, aber es funktioniert einfach. Gemeinsam mit den düsteren Spoken-Word-Lyrics von Frontmann Harry Wilkinson, den harten Drums und eindringlichen Basslines schaffen die vier Freunde aus England einen einzigartigen Sound. Was dabei herauskommt, ist ein Mix aus hartem Postpunk und kosmischem Jazz. Die Gruppe überzeug besonders mit ihren Liveshows, bei denen die Leidenschaft für ihre genrebrechende Musik so richtig zum Vorschein kommt.
Musik


Qobuz-Tipp der Woche: „Yearnalism“ von Baby Rose

Mit Sounds wie aus den 70ern: Fink geht auf Tour
Hörenswert

Absichtlich uncool: Panda Bear und Sonic Boom im Gespräch
Noah Lennox alias Panda Bear und Peter Kember alias Sonic Boom ergänzen einander perfekt: Über den Tod denken sie genau so gern nach wie über Steel Drums.

„Wo bleibt da der Spaß?“ Dinosaur Jr. ist zurück
J Masics von Dinosaur Jr. weiß selbst nicht, was er sagen will, wenn er einen Song schreibt. Jetzt kommt ein neues Album: „There Near“.

Qobuz-Tipp der Woche: „Visitor“ von Sienna Spiro
Bereits vor dem Release ihres Debütalbums war Sienna Spiro ein Popstar. Mit „Visitor“ beweist die Britin nun, dass sie mehr als ein Internethype ist.