- Discover
Anzeige
Magnus Öström Group – neues Album „A Room for Travellers“ und Tour
Auf seinem vierten Album schafft das Quartett um den schwedischen Drummer einen Kosmos aus melodischem Jazz und Progressive Rock.

Welt und Weltflucht im Sound
Bekannt wurde Magnus Öström als Drummer im legendären Trio des Pianisten Esbjörn Svensson. Schon als Kinder machten die beiden zusammen Musik und blieben künstlerische Partner bis zu Esbjörns Unfalltod 2008. Zwei Jahre später gründete er die Magnus Öström Group und veröffentlichte die Alben „Thread of Life“ (2011), „Searching for Jupiter“ (2013) und „Parachute“ (2016). Heute erscheint das vierte Album des Quartetts.
„A Room for Travellers“ spiegelt die Welt in Sound und bietet zugleich Klangräume zur kontemplativen Weltflucht. Zwischen Erlebnis und Eskapismus entsteht ein ganzer Kosmos von Entdeckungen der äußeren und inneren Welt. Magnus Öström hat alle Songs komponiert und produziert. Sein Quartett mit Andreas Hourdakis (Akustik- und Elektrogitarre), Daniel Karlsson (Klavier und Keyboard) und Thobias Gabrielson (Bass und Synth-Bass) spielt bis heute in der gleichen Formation.
„Safe and Sound“ von Magnus Öström Group
Zwischen Prog, Jazz und Pop
Schon mit Esbjörn Svensson erreichte der Schlagzeuger ein Publikum, das über die klassische Jazz-Community hinausging. Auch die Magnus Öström Group dringt in neue Dimensionen vor, wo berührende Melodien mit Pop und Progressive Rock verfließen. Ohne Lead-Instrument kann jeder im Quartett seine individuellen Stärken ausspielen – neben beeindruckenden Soli ist auf „A Room for Travellers“ auch die Stimme des Drummers zu hören.
Ein Track sticht aus der Suite der Songs besonders heraus: In „Oceans“ werden Gischt und Wellen ebenso Musik wie der Blick vom Ufer in die Weite des Meeres. Der Schutz der Ozeane ist ein besonderes Anliegen von Magnus Öström, denn nur was intakt ist, inspiriert Reisende in Sachen Musik und Poesie.
Musik


Qobuz-Tipp der Woche: „Yearnalism“ von Baby Rose

Mit Sounds wie aus den 70ern: Fink geht auf Tour
Hörenswert

Absichtlich uncool: Panda Bear und Sonic Boom im Gespräch
Noah Lennox alias Panda Bear und Peter Kember alias Sonic Boom ergänzen einander perfekt: Über den Tod denken sie genau so gern nach wie über Steel Drums.

„Wo bleibt da der Spaß?“ Dinosaur Jr. ist zurück
J Masics von Dinosaur Jr. weiß selbst nicht, was er sagen will, wenn er einen Song schreibt. Jetzt kommt ein neues Album: „There Near“.

Qobuz-Tipp der Woche: „Visitor“ von Sienna Spiro
Bereits vor dem Release ihres Debütalbums war Sienna Spiro ein Popstar. Mit „Visitor“ beweist die Britin nun, dass sie mehr als ein Internethype ist.