- Discover
Leith Ross warnt: Erfahrungsberichte von sexualisierter Gewalt
Ihr aktuelles Album „To learn“ ist nicht umsonst mit einer Trigger-Warnung versehen. Den Besuch auf Leith Ross’ Deutschland-Tour empfehlen wir dennoch.

Dass heute sensible Inhalte in Filmen, Serien, Podcasts und anderen Medien mit einer vorangestellten Trigger-Warnung versehen werden, ist kaum noch der Rede wert. In der Popmusik ist dieser nicht ganz unumstrittene Warnhinweis jedoch noch nicht angekommen – oder doch? Die Singer/Songwriterin Leith Ross könnte mit ihrem Song „We‘ll never have Sex“ von ihrem diesjährigen Album „To learn“ zur Vorreiterin werden.
Ist er doch einer der ersten Songs, die eine solche Vorwarnung enthalten – und das nicht ohne Grund. Schließlich schildert Ross auf dem Song explizit ihre Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt. Diese in Ross’ Indiefolk angelegte Intimität ist es, die Kritiker verzaubert, Popstar Troye Sivan zum bekennenden Fan und Vergleiche mit Genregrößen wie Phoebe Bridgers unausweichlich macht.
Musik


Qobuz-Tipp der Woche: „Yearnalism“ von Baby Rose

Mit Sounds wie aus den 70ern: Fink geht auf Tour
Hörenswert

Absichtlich uncool: Panda Bear und Sonic Boom im Gespräch
Noah Lennox alias Panda Bear und Peter Kember alias Sonic Boom ergänzen einander perfekt: Über den Tod denken sie genau so gern nach wie über Steel Drums.

„Wo bleibt da der Spaß?“ Dinosaur Jr. ist zurück
J Masics von Dinosaur Jr. weiß selbst nicht, was er sagen will, wenn er einen Song schreibt. Jetzt kommt ein neues Album: „There Near“.

Qobuz-Tipp der Woche: „Visitor“ von Sienna Spiro
Bereits vor dem Release ihres Debütalbums war Sienna Spiro ein Popstar. Mit „Visitor“ beweist die Britin nun, dass sie mehr als ein Internethype ist.