„Inventur der Erinnerungen“ von Ekaterina Feuereisen
Der Debütroman „Inventur der Erinnerungen“ von Ekaterina Feuereisen macht keinen Spaß und ist anstrengend – aber genau das ist gewollt.

Nur drei Tage dauert es, um der Ich-Erzählerin den Boden unter den Füßen wegzureißen. Nach außen hat sie alles, was sie will, eine stabile Beziehung zu Elif, eine Wohnung, eine Katze. Aber ein Anruf ihrer Mutter genügt, um alles aus dem Gleichgewicht zu bringen – die alkoholkranke Mutter, die ihre Kindheit zur Hölle gemacht hat. Und obwohl sie so gern darüber sprechen würde, kann sie es nicht.
Ekaterina Feuereisen will in ihrem Debütroman keine Erklärungen oder Lösungsvorschläge für psychische Krankheiten bieten, sondern nimmt uns mit in die Psyche ihrer Hauptfigur, die immer stärker zwischen glücklichen und schmerzhaften Erinnerungen gespannt wird. Das macht keinen Spaß und ist anstrengend – aber genau das ist gewollt.
Hat es Ekaterina Feuereisen mit „Inventur der Erinnerungen“ auf unsere Liste der besten Bücher im Januar 2026 geschafft?
Literatur


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