- Discover
„Hadsel“ von Beirut: vom norwegischen Winter inspiriert
Die US-amerikanische Folkband Beirut ließ sich in den letzten Jahren besonders von der norwegischen Natur zu ihrem neuen Album „Hadsel“ inspirieren, das am 10. November erscheint. Mit der ersten Vorabsingle „So many Plans“ bekommen wir einen kleinen Vorgeschmack auf die neue Platte.

Beirut: die erste Single ihres neuen Albums „Hadsel“
Mit ihrer neuen Single „So many Plans“ kündigen Beirut ihr neues Album „Hadsel“ für den 10. November an. „Hadsel“ ist das erste komplette Album der Band seit dem 2019 erschienenen „Gallipoli“, und das zweite Album, das auf Frontmann Zach Condons eigenem Label Pompeii Records veröffentlicht wird.
Dass Beiruts neues Album von der norwegischen Natur inspiriert ist, hört man bereits an den so schön essentiellen und natürlichen Klängen der ersten Voarabsingle „So many Plans“: „Mir gefällt, dass dieses Lied ein Gleichgewicht zwischen den Gefühlen von Akzeptanz, Hoffnung und Aufgeben herstellt. Der Text stammt aus einem Lamento aus Covid-Zeiten, das mühelos in eine Art kurzes Wiegenlied übergegangen ist. Die Instrumente waren für mich damals etwas ungewöhnlich, denn ich hatte eine Bariton-Ukulele entstaubt, die ich noch nie zuvor benutzt habe, um sich zu den Hauptinstrumenten des Albums zu gesellen“, erklärt Zach Condon.
Nachdem die Band 2019 große Teile ihrer Tour aufgrund von gesundheitlichen Problemen Condons absagen musste, ließ sich der Frontmann für einige Zeit auf der norwegischen Insel Hadsel nieder, um sich zu erholen. Hier entstanden die Anfänge des neuen Albums. Die norwegische Natur in den Wintermonaten inspirierte den Beirut-Sänger: Kaum zurück in seinem Studio in Berlin-Lichtenberg, beendete er seine Arbeit an „Hadsel“. Das Ergebnis bekommen wir dann am 10. November zu hören – einen vielversprechenden Anfang liefert „So many Plans“ aber schon mal.
Musik


Qobuz-Tipp der Woche: „Yearnalism“ von Baby Rose

Mit Sounds wie aus den 70ern: Fink geht auf Tour
Hörenswert

Absichtlich uncool: Panda Bear und Sonic Boom im Gespräch
Noah Lennox alias Panda Bear und Peter Kember alias Sonic Boom ergänzen einander perfekt: Über den Tod denken sie genau so gern nach wie über Steel Drums.

„Wo bleibt da der Spaß?“ Dinosaur Jr. ist zurück
J Masics von Dinosaur Jr. weiß selbst nicht, was er sagen will, wenn er einen Song schreibt. Jetzt kommt ein neues Album: „There Near“.

Qobuz-Tipp der Woche: „Visitor“ von Sienna Spiro
Bereits vor dem Release ihres Debütalbums war Sienna Spiro ein Popstar. Mit „Visitor“ beweist die Britin nun, dass sie mehr als ein Internethype ist.