- Discover
Grusel-Grooves: „Danse macabre“ von Duran Duran
Pünktlich zu Halloween veröffentlichen die britischen New-Wave-Ikonen Duran Duran ein Album ganz im Zeichen des Grusels.

Während uns andere Bands auf der Zielgeraden des Jahres zuverlässig mit fröhlichen Weihnachtsalben und der x-ten „White Christmas“-Version behelligen, haben sich Duran Duran etwas ganz anderes einfallen lassen: „Danse Macabre“, das 16. Album der britischen New-Wave-Ikonen, steht ganz im Zeichen des Grusels. „Es geht um eine verrückte Halloween-Party“, erklärt Sänger Simon Le Bon, der zwischen Horrorfilm-Synthies und funky Basslines Songs von Rick James, den Rolling Stones oder Billie Eilish, einige Duran-Duran-Klassiker sowie neue Songs in makabere Hymnen verwandelt.
„Halloween ist in Europa nicht so präsent, aber ich war immer erstaunt darüber, wie besonders es in Amerika ist“, gibt sich Nick Rhodes als Halloween-Fan zu erkennen: „Es basiert auf diesem amerikanischen Sinn für Spaß. Bei ‚Danse Macabre‘ geht es um die Verrücktheit dieser Jahreszeit, alles ist erlaubt. Angesichts der Schrecken, die uns umgeben, ist es ziemlich schwierig, aus dem Leben auszubrechen und eine gute Zeit zu haben, aber wir müssen es manchmal tun. Der Song soll aufbauend wirken. Es ist eine dunkle, chaotische Stimmung, die dich zum Lächeln bringt.“
„Angesichts der Schrecken, die uns umgeben, ist es ziemlich schwierig, aus dem Leben auszubrechen“
Für einige neue Songs haben sich die Briten prominente Verstärkung an Bord geholt, wie etwa Nile Rodgers, der auf „Black Moonlight“ für die unverkennbar tänzelnden Gitarrenriffs sorgt. „Nile ist eine Naturgewalt“, grinst Rhodes. „Wenn wir in einen Raum kommen, fangen wir an zu spielen und es entsteht Magie. Nile sagt immer, dass CHIC seine erste Band ist, und Duran Duran seine zweite“, lacht er.
Musik


Qobuz-Tipp der Woche: „Yearnalism“ von Baby Rose

Mit Sounds wie aus den 70ern: Fink geht auf Tour
Hörenswert

Absichtlich uncool: Panda Bear und Sonic Boom im Gespräch
Noah Lennox alias Panda Bear und Peter Kember alias Sonic Boom ergänzen einander perfekt: Über den Tod denken sie genau so gern nach wie über Steel Drums.

„Wo bleibt da der Spaß?“ Dinosaur Jr. ist zurück
J Masics von Dinosaur Jr. weiß selbst nicht, was er sagen will, wenn er einen Song schreibt. Jetzt kommt ein neues Album: „There Near“.

Qobuz-Tipp der Woche: „Visitor“ von Sienna Spiro
Bereits vor dem Release ihres Debütalbums war Sienna Spiro ein Popstar. Mit „Visitor“ beweist die Britin nun, dass sie mehr als ein Internethype ist.