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„Good Girl“ von Remote Bondage: Furchtlos, frech und feministisch
Die Band Remote Bondage veröffentlicht ihr Debütalbum „Good Girl“ – und stellen damit gesellschaftliche Strukturen in Frage.

„Sie passt auf was ihr Mund sagt/Sie ist darum ziemlich wortkarg“ und „sie gibt ihren Raum auf/Für die ander’n weil sie’s leider so gelernt hat“, so besingt die Band Remote Bondage in ihrer Single „Good Girl“, die gleichzeitig Opener des gleichnamigen Albums ist, ein selbiges. Und das Indierock-Quintett ist das absolute Gegenteil eines good girls. Denn mit ihrem Debütalbum „Good Girl“ zeigen die fünf Musiker:innen, was sie denken und singen meinungsstark über Themen wie Kapitalismus, Feminismus und andere gesellschaftliche Strukturen – mal kritisch, mal humoristisch. Deswegen wird das good girl im ersten Track auch direkt zur Hölle geschickt.
Mit diesem Manifest beweisen sie nicht nur das sie coole und kreative Texte schreiben können, sondern auch welche musikalische Variationen alle in einem Album Platz finden können. Dabei reicht das Repertoire von rockigen Nummern wie „Alle leben schneller“ über Indiepop à la „Als wäre es egal“ bis zu einem Orgel-Interlude, das an Periodenschmerzen erinnert.
Die Wahl-Berliner:innen sind keine Unbekannten: In den letzten Jahren stand Remote Bondage auf vielen Bühnen und demonstrierte bei Festivals, Konzerten und als Supportband von beispielsweise Paula Carolina, was sie so draufhaben. In diesem Jahr starten sie im April die „Good Girls go to Hell“-Tour 2026.
Musik


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