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„dad“ von Xanky: Debütsingle über Alkoholismus
Gleich in seinem ersten Song befasst sich der Singer/Songwriter schonungslos und sensibel mit einem ernsten Thema.

Gleich mit seiner ersten Veröffentlichung als Xanky nimmt sich Timo Xanke ein wichtiges, so gesellschaftsrelevantes wie für ihn selbst sehr persönliches Thema vor: den Alkoholismus eines Elternteils. „dad“ fängt in klaren Worten ein, wie es sich für ein Kind anfühlt, mit dieser Realität konfrontiert zu werden: „Dad has gotta drink just to feel right/He learned that’s how boys calm their troubled minds“, heißt es in der zweiten Strophe.
„,dad‘ handelt davon, mitzuerleben, wie eine einst verlässliche Person sich langsam verliert“, sagt Xanky selbst über den Song. „Als Kind spürt man es lange, bevor man es versteht – und erst als Erwachsener beginnt man, die Muster zu erkennen. Der Song ist kein Vorwurf; er handelt vom Versuch zu Verstehen und dem Schmerz, der damit einhergeht.“
Musikalisch schwebt „dad“ zwischen Folk und Indiepop, nicht nur der Falsettgesang im Refrain erinnert dabei an Bon Iver. Dabei war Xanky einst schon einmal kurz vor einer Karriere im Deutschpop, hat dann aber festgestellt, dass er lieber seinen eigenen Weg gehen will – und unter anderem bedeutet das für ihn auch, auf Englisch zu singen. Als Vorbild haben dabei befreundete Künstler:innen wie Philine Sonny oder M. Bird gedient. Doch Xankys unausgeschmückte Ehrlichkeit gehört ganz ihm selbst. Das ist nicht nur bei „dad“ unüberhörbar, sondern auch seinem kommenden Debütalbum „Small Moves“.
Musik


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