- Discover
Anzeige
„Beth Gibbons in der französischen Nationalbibliothek“ bei ARTE Concert
Im Rahmen von „Passengers“ hat Beth Gibbons ihr Solodebüt „Lives outgrown“ in Paris performt. Jetzt kostenlos streamen.
Kaum eine Musikerin auf der Welt hat es geschafft, gleichzeitig so ikonisch zu sein und so geheimnisvoll zu bleiben wie Beth Gibbons. Nicht nur ihre Stimme ist unverkennbar, auch die Art, wie sie am Mikrofon steht – mit beiden Händen am hoch gestellten Mikro, direkt vor ihrem Gesicht – hat sich Fans unwiderruflich eingebrannt. Zugleich ist Gibbons extrem öffentlichkeitsscheu, gibt wenig über ihr Privatleben preis, selbst unser Interview zu ihrem ersten Soloalbum haben wir mit dem Produzenten James Ford geführt statt mit ihr selbst. James Ford war auch dabei, als Beth Gibbons ihr Soloalbum „Lives outgrown“ für die Reihe „Passengers“ im Juli 2024 in der französischen Nationalbibliothek performt hat. Bei ARTE Concert gibt es das Konzert im Stream zu sehen.
„Lives outgrown“ ist Gibbons’ erste Soloplatte überhaupt, nachdem sie in den 90er-Jahren als Sängerin von Portishead weltbekannt geworden ist. Zehn Jahre lang hat sie an dem Album gearbeitet, das wenig mit dem TripHop-Sound ihrer Band zu tun hat. Stattdessen hat sie auf sanften Folk, Artpop und elektronische Färbungen gesetzt. Der Auftritt hat im Richelieu-Gebäude der Französischen Nationalbibliothek in Paris stattgefunden. Neben James Ford am Schlagzeug wurde Beth Gibbons dabei von dem Jazz-Bassisten Tom Herbert und von Howard Jacobs an diversen Instrumenten wie Percussion oder Saxofon unterstützt. Dabei waren auch Jason Hazeley (Synthesizern), zwei Geigerinnen und der Gitarrist Eoin Rooney.
Musik


Qobuz-Tipp der Woche: „Yearnalism“ von Baby Rose

Mit Sounds wie aus den 70ern: Fink geht auf Tour
Hörenswert

Absichtlich uncool: Panda Bear und Sonic Boom im Gespräch
Noah Lennox alias Panda Bear und Peter Kember alias Sonic Boom ergänzen einander perfekt: Über den Tod denken sie genau so gern nach wie über Steel Drums.

„Wo bleibt da der Spaß?“ Dinosaur Jr. ist zurück
J Masics von Dinosaur Jr. weiß selbst nicht, was er sagen will, wenn er einen Song schreibt. Jetzt kommt ein neues Album: „There Near“.

Qobuz-Tipp der Woche: „Visitor“ von Sienna Spiro
Bereits vor dem Release ihres Debütalbums war Sienna Spiro ein Popstar. Mit „Visitor“ beweist die Britin nun, dass sie mehr als ein Internethype ist.