„Atom“ von Steffen Kopetzky
„Atom“ von Steffen Kopetzky ist ein historischer Kriegs- und Geheimdienstthriller mit erschreckenden Bezügen zur Gegenwart.

„Atom“ von Steffen Kopetzky ist unsere Buchempfehlung der Woche
Steffen Kopetzky ist der wichtigste Autor von historischen Kriegs- oder Geheimdienstthrillern in Deutschland. Sein letzter Roman „Damenopfer“ hat der sowjetischen Revolutionärin und Schriftstellerin Larissa Reissner ein Denkmal gesetzt, in seinem neuen Roman „Atom“ steht mit dem MI6-Agenten Simon Batley eine fiktive Figur im Zentrum der Handlung, deren Gerüst gleichwohl aus historisch korrekten Fakten besteht. Batley wird als Physikstudent 1927 in die deutsche Hauptstadt geschickt, um gegen die Sowjetunion zu spionieren, was für den Privatmenschen Batley im Desaster endet.
1941 reaktiviert der MI6 den damals im Zorn geschiedenen Agenten erneut. Der Raketenexperte soll herausbekommen, wie weit das Rüstungsprogramm und die Entwicklung der Atombombe in Deutschland sind. In einem Wettlauf gegen die Zeit verübt der MI6 Anschläge auf deutsche Anlagen, und gegen Ende des Krieges werden die wichtigsten Militärs und Wissenschaftler für moderne Waffensysteme in Nazi-Deutschland gejagt. Sowjetische, britische und US-amerikanische Akteure fahren durch das untergehende deutsche Reich und kämpfen in wechselnden Kollaborationen um das Nazi-deutsche Know-how in der Raketentechnik und der Kernspaltung.
Mit „Atom“ hat es Steffen Kopetzky auf unsere Liste der besten Bücher im Juli 2025 geschafft.
Literatur


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